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8. August

Freie Wähler für modifizierte Rückkehr zur alten Rechtschreibung

Nun ist das Chaos da: Nachdem Bild, Spiegel, alle Springer-Zeitungen und die Süddeutsche Zeitung angekündigt haben, wieder zur alten Rechtschreibung zurückzukehren, weiß keiner mehr, was gilt, liest ein jeder die unterschiedlichsten Schreibweisen gleicher Wörter in unterschiedlichen Veröffentlichungen.

Die Freien Wähler haben sich schon in ihren Leitlinien 1998 für die Beibehaltung der alten Rechtschreibung ausgesprochen ("Stoppt die Rechtschreibreform"). Nun sind aber sechs Jahre ins Land gegangen, einiges hat sich durchgesetzt, vieles aber auch nicht.

Die Freien Wähler sind der Auffassung, dass es der falsche Weg ist, wenn nun wichtige und mächtige Publikationsorgane einfach verkünden, zur alten Rechtschreibung zurückzukehren. Zum Teil haben sie auch selbst dazu beigetragen, dass die neuen Regeln keine Akzeptanz finden konnten, weil sie diese selbst nicht immer konsequent praktiziert haben. Wer eine beliebige Ausgabe einer großen deutschen Tageszeitung auswertet, wird darin genügend Schreibfehler und Verstöße gegen die neue Norm finden.

Nun aber liegt der Ball bei den Kultusministern: Faktum ist, dass die neue Rechtschreibung nicht nur von vielen Medien, sondern auch von breiten Kreisen der Bevölkerung nicht angenommen worden ist. Deshalb muss schleunigst, d.h. innerhalb eines Jahres der Weg zurück zur alten Rechtschreibung gefunden werden, allerdings unter Beibehaltung der wenigen Elemente der neuen Norm, die inzwischen tatsächlich Allgemeingut geworden sind. Dazu gehört z.B. die Regelung ss und ß nach kurzen bzw. langen Vokalen (muss, Muße).

Um den totalen Wildwuchs zu vermeiden, sind die Verlage aufgefordert, sich mit eigenen Wegen in der Rechtschreibung zu gedulden, bis ein "geordneter Rückzug" vollzogen ist.

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