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11. Oktober

Aus Anlass des Jubiläums "200 Jahre Franken in Bayern"

Aiwanger: Geraubte Kunst an Franken zurückgeben und Hilfe für strukturschwache Gebiete.

Aus Anlaß der 200jährigen Zugehörigkeit Frankens zu Bayern fordern die Freien Wähler konkrete Taten statt schöner Ministerreden. Innenminister Beckstein wird am 12.Oktober in Nürnberg eine Rede zu diesem Jubiläum halten.

FW-Vorsitzender Hubert Aiwanger: „Es ist fast eine Ironie der Geschichte, dass ausgerechnet zum 200. Jubiläum der Eingliederung Frankens nach Bayern mehrere oberfränkische Städte und Gemeinden den Wunsch geäußert haben, von Bayern nach Thüringen ausgegliedert zu werden, weil sie von der Politik der derzeitigen Staatsregierung im Stich gelassen werden. Ich habe gestern Bürgermeister Peter Hänel in der Stadt Wallenfels, Landkreis Kronach, im Rathaus besucht. Er hat wie viele seiner Kollegen in der Gegend blanke Angst um die Zukunft seiner Kommune und hat als Hilfeschrei den Antrag gestellt, dass Wallenfels von Bayern nach Thüringen umgegliedert wird.

Die völlig unzureichende Finanzausstattung der Kommunen und das jahrelange Vertrösten über Straßenbaumaßnahmen, etwa Ausbau der B 173, welche die dortige Wirtschaft dringend benötigen würde, sind traurige Realität zum Jubiläum. Die Staatsregierung aber begeht nichtssagende Staatsakte und schwärmt vom Milliardengrab Transrapid - auf Kosten dieser strukturschwachen Gebiete.

Nebenbei gesagt ist es höchste Zeit, dass die vor 200 Jahren aus Franken nach München geschleppte Beutekunst wieder dorthin zurückgebracht wird, wo sie hergekommen ist, etwa das „Fränkische Herzogsschwert“ zurück nach Würzburg oder wertvolle Gemälde in die jeweiligen Herkunftsorte. Das Jubiläum wäre ein passender Anlass hierfür.

Die Freien Wähler setzen auf Regionalität. Der Staat soll die Kultur der jeweiligen Region würdigen, in diesem Fall die Meisterwerke fränkischen Kunsthandwerkes. Aber wer will das von einer Regierung erwarten, die nicht einmal die Überlebensfähigkeit dieser Region sicherstellt?“

Das "Fränkische Herzogsschwert" war früher im Besitz der Würzburger Fürstbischöfe. Es wurde 1460 von fränkischen Kunsthandwerkern gefertigt. Es wiegt 10 Kilogramm, ist 130 Zentimeter lang und mit Silbernägeln und Edelsteinen verziert. 1804 wurde das Schwert nach München gebracht und in der Schatzkammer der Wittelsbacher eingelagert. Viele historisch interessierte Franken empfinden es bis heute als Demütigung, dass dieses wertvolle Kunststück ihrer Region nicht nach Würzburg zurückgeführt, sondern von der Wittelsbacher Landesstiftung in München festgehalten wird.