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10. September

FW: Maximal 25 Kinder pro Klasse, dem Beispiel Österreich folgen

Zum Schuljahresbeginn an Bayerischen Schulen 2007/08: Übergroße Klassen bleiben Schulalltag!

Die Freien Wähler sehen die Probleme an Bayerischen Schulen auch im kommenden Schuljahr nicht gelöst. Die Klassenschülerzahl konnte in den Realschulen und Gymnasien nicht gesenkt werden. Allein an den Grundschulen dürften wieder rund 5.000 Klassen, also jede vierte, mit über 25 Kindern besetzt sein, außerdem rund 2.000 Hauptschulklassen. Dabei ist gerade hier eine möglichst individuelle Betreuung in kleineren Klassen entscheidend für die Zukunft der Kinder. Es ist auch nicht hinnehmbar, dass die 180.000 Unterschriften der Elterninitiative für mehr Lehrer von der CSU einfach vom Tisch gewischt wurden, so FW-Landesvorsitzender Hubert Aiwanger. Die positiven Effekte kleiner Klassen sind eigentlich unbestritten, nur die CSU-Bildungspolitik negiere dies, um einerseits die hausgemachten Probleme, die zur Lehrerknappheit führten zu vertuschen und zum zweiten, um auf dem Rücken der Kinder Sparpolitik betreiben zu können.

Lehrer können sich in kleineren Klassen stärker einzelnen Schülern zuwenden, und Schüler nehmen häufiger aktiv am Unterricht teil, ergänzt der Sprecher des FW-Arbeitskreises Bildung, Christian Kögl. Schüler können sich in kleineren Klassen besser auf den Unterricht konzentrieren, was dem Lernklima nutzt und auch die Nerven der Lehrer schont. Immer mehr Lehrer scheiden vorzeitig aus dem Dienst, weil sie ausgebrannt sind. Kultusminister Schneider hätte gut daran getan, seinen Urlaub in Österreich zu verbringen, so die Freien Wähler. Dort geht man mit gutem Beispiel voran und hat in Wien und Niederösterreich im Pflichtschulgesetz die Klassenschülerzahl auf maximal 25 Kinder begrenzt und die Mindestschülerzahl auf zehn Schüler pro Klasse abgesenkt, so Kögl weiter.

Aiwanger: "Wir geben uns mit den lauwarmen Aussagen der Staatsregierung nicht zufrieden, die Klassenstärken irgendwann mal auf 33 oder 34 zu bringen. Wir brauchen sofort bessere Lernbedingungen. Würden auch Fachhochschul-Absolventen als Lehrer zugelassen, wäre das Problem der Lehrerknappheit schnell gelöst!"