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12. Oktober

FW: Die Hausärzte brauchen bessere Honorare

Politik wird auf den drohenden Hausärztemangel aufmerksam - zur Debatte
im Sozialausschuss des Landtages am 11.10.2007

Die Freien Wähler sehen angesichts des beginnenden "Hausärztesterbens" dringenden Handlungsbedarf der Politik. FW-Landesvorsitzender Hubert Aiwanger: "Die Zeit des Redens ist vorbei. Die Tatsache, dass sich keine Nachfolger für Hausarztpraxen mehr finden, zeigt überdeutlich, dass von einem "Jammern auf hohem Niveau" nicht gesprochen werden kann. Die Hausärzte müssen wieder soviel verdienen, dass sie eine Praxis übernehmen und die wohnortnahe Gesundheitsversorgung sicherstellen. Das ist im wahrsten Sinne des Wortes lebenswichtig, gerade auch auf dem flachen Land. Traurigerweise sorgen offensichtlich erst die bevorstehenden Wahlen für die entsprechende Aufmerksamkeit der Politik."

Die Freien Wähler kritisieren, dass die bisherigen Hilferufe der Ärzte nicht ernst genommen wurden. Bei der Veranstaltung der bayerischen Hausärzte am 25. April in der Meistersingerhalle in Nürnberg hatte ein CSU-Gesundheitspolitiker den Hausärzten zugerufen: "Ihr führt Euch ja auf wie der Rotz am Ärmel!", woraufhin die Anwesenden unter Protest den Saal verlassen haben. Vorher hatten mehrere Diskussionsteilnehmer dazu aufgerufen, bei der nächsten Landtagswahl die Freien Wähler zu wählen. Dr. Peter Bauer, gesundheitspolitischer Sprecher der Freien Wähler, fordert einen grundlegenden Neuanfang im Gesundheitssystem. Hausärzten und niedergelassenen Fachärzten muss dabei eine zentrale Rolle zugemessen werden. Die Honorare müssen so bemessen sein, dass wieder eine Perspektive für junge Ärzte besteht. Die Weichenstellung zur zentralen Poliklinik mit einem Verschwinden der Ärzte und Krankenhäuser in der Fläche ist nicht begrüßenswert. Grundsätzlich kommt bei den Leistungserbringern wie Ärzten und Krankenschwestern zu wenig Geld an.

Die Freien Wähler Bayern veranstalten am 30.10.2007 in Lenting (Oberbayern) einen Gesundheitspolitischen Kongress, der sich mit diesen Fragen beschäftigen wird.