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18. Mai

Freie Wähler: Mindestschülerzahl pro Hauptschulklasse auf 10 senken

Erneut stehen hunderte von Hauptschulen zur Schließung an, wenn die bildungspolitischen Rahmenbedingungen nicht geändert werden.

Die Freien Wähler fordern, eine wohnortnahe Hauptschulversorgung sicherzustellen und dazu auch kleinere Klassen zuzulassen. Derzeit fallen Schulen dem Rotstift zum Opfer, wenn sie nicht mindestens 15 Schüler pro Klasse haben oder nicht durchgehend von der fünften bis zur neunten Jahrgangsstufe eine Klasse bilden können. Da aber nach der fünften und sechsten Klasse häufig mehr als 50 Prozent der Hauptschüler auf andere Schularten gewechselt haben, sind in der Regel zwei fünfte Klassen nötig, um eine siebte halten zu können. Durch diese Rahmenbedingungen werden immer mehr Hauptschulen ins Abseits gedrängt und "müssen" geschlossen werden. Von über 1600 Hauptschulstandorten noch vor einigen Jahren seien nur noch gut 900 übrig, hunderten drohe erneut das Aus, so FW-Bildungssprecher Christian Kögl.

FW-Landesvorsitzender Hubert Aiwanger: "Wohnortnahe Beschulung und kleine Klassen mit individueller Fördermöglichkeit bringen erwiesenermaßen Vorteile für den Lernerfolg. Wir haben keine Zeit mehr, auf irgendwelche Modellprojekte zu warten, die die Allgemeinheit nur vertrösten sollen, während hunderte teils neu renovierte Schulen trotz Protesten der Eltern und Kommunalpolitiker dicht gemacht werden, so dass am Ende noch zwei Hauptschulen je Landkreis übrig bleiben. Die Staatsregierung hat diese Entwicklung entweder verschlafen oder bewußt in Kauf genommen. Wir fordern als Feuerwehrmaßnahme die Absenkung der Mindestschülerzahlen, zur Not auf zehn Kinder pro Klasse, um Zeit zu gewinnen für neue Denkansätze in der Bildungspolitik. In der Zwischenzeit haben wir vernünftige Klassengrößen und sichern unsere Schulstandorte!"