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18. Mai

Aiwanger: Milchpreiserhöhung muss bei den Bauern ankommen

Freie Wähler sehen Milchpreiserhöhung als Chance für die heimische Landwirtschaft - flankierende Maßnahmen gefordert.

Die Freien Wähler sehen in den jüngsten Preisverhandlungen zwischen Molkereien und Lebensmitteleinzelhandel einen Hoffnungsschimmer für die knapp 50000 bayerischen Milcherzeuger, die unter historisch niedrigen Milchpreisen leiden. Die Molkereien konnten gegenüber dem Lebensmitteleinzelhandel Preiserhöhungen von rund 15 Prozent durchsetzen, u.a. wegen einer weltweit anziehenden Nachfrage nach Milchprodukten.

FW-Landesvorsitzender Hubert Aiwanger: "Die Molkereien sind gefordert, diese Preiserhöhungen an die Milchbauern weiterzugeben, damit diese wieder eine Perspektive sehen. Bayern braucht die Milcherzeuger nicht nur als Nahrungsmittelproduzenten, sondern auch zur Erhaltung der dörflichen Strukturen und der Kulturlandschaft. Die Politik muss die positive Marktentwicklung durch flankierende Maßnahmen ergänzen. Ein weiterer Abbau der staatlichen Beratung für die bayerischen Bauern darf nicht stattfinden, die Kürzungen beim Kulturlandschafts- und Vertragsnaturschutz waren kontraproduktiv. Milchexportmärkte dürfen durch Anbau von genverändertem Mais in Bayern nicht verunsichert werden, da hierfür auch keine fachliche Notwendigkeit besteht. Weitere geplante Kürzungen im Agrarsozialbereich sind abzulehnen. Das Problem der europaweiten Höchstpreise für Agrardiesel in Deutschland muß angegangen werden, die Bürokratie und Dokumentationspflichten, etwa beim Viehverkehr und im Tierarzneimittelbereich sind praxisgerecht zu handhaben. Schließlich wäre mehr Milchabsatz in der Region durch Schulmilchprogramme eine gute Sache, auch als Beitrag zur gesunden Ernährung der Schulkinder."