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31. Juli

Aiwanger: Lebensmittel und Landwirte müssen aus der Subventionsfalle heraus

Vor dem Hintergrund der aktuellen Preissteigerungen im Lebensmittelhandel.

Die Freien Wähler erheben angesichts der aktuellen Preissprünge im Lebensmittelbereich die Forderung, Lebensmittel und Landwirtschaft aus der Subventionsfalle herauszuholen. Dazu muss der Handel die Preissteigerungen in Form höherer Preise an die Erzeuger weitergeben. Im Bedarfsfall müssten hier auch die Kartellbehörden genauer hinsehen, so FW-Landesvorsitzender Hubert Aiwanger: "Der Konstruktionsfehler im System ist, dass die Preise für Getreide, Milch und Fleisch durch die Subventionen an die Landwirtschaft auf ein Niveau heruntergedrückt wurden, zu dem eigentlich kein Landwirt produzieren kann. Der Landwirt geriet damit in teils entwürdigende Abhängigkeit staatlicher Kontrollbehörden, weil er die Subventionen nur dann bekommt, wenn er sich an oftmals praxisfremde Vorschriften hält. Gleichzeitig konnten die Erzeugerpreise für die Produkte des Landwirts gesenkt werden, weil er ja nun Subventionen erhält. Lebensmittel wurden damit so billig, dass mit dem Brot die Hasen gefüttert werden oder die Katze das Schnitzel bekommt, das ja billiger ist als Katzenfutter. Der Verbraucher hat damit zwar billigere Lebensmittel, gibt aber andererseits Steuergelder für die Subventionen aus und zahlt somit unterm Strich dasselbe, inklusive der Bürokratie sogar mehr. Im Zuge der weltweit steigenden Nachfrage nach Lebensmitteln und der Verwertung landwirtschaftlicher Produkte im Bereich der erneuerbaren Energien ist nunmehr plötzlich ein höherer Marktpreis durchsetzbar, der aber nicht voll beim Landwirt ankommt, sondern überwiegend im  Zwischenhandel verschwindet. Der Verbraucher wird also nun doppelt zur Kasse gebeten. Für höhere Marktpreise und für Subventionen. Eine höhere Wertschöpfung der Landwirtschaft in der Vermarktungskette wird wiederum durch überzogene Vorschriften für Direktvermarkter usw. vielfach verhindert. Hier muss wieder Sinnvolles möglich gemacht werden. Die sich weltweit verbessernden Rahmenbedingungen für die Landwirtschaft müssen jetzt von der Politik genutzt werden, um die Landwirtschaft und den Lebensmittelbereich endlich aus der marktverzerrenden Subventionsfalle herauszuholen und damit die bäuerliche Landwirtschaft um fünf vor zwölf noch zu retten. Dies erscheint mir die einzige Garantie dafür zu sein, dass der Verbraucher auch in Zukunft noch gesunde Lebensmittel kaufen kann."