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31. Januar

Aiwanger: Hilfeschrei der Hausärzte ernst nehmen

Den rund 8.000 bayerischen Hausärzten steht das Wasser bis zum Hals. Eswird erwartet, dass bereits in wenigen Jahren die flächendeckende Hausarztversorgung, gerade im ländlichen Raum, zusammenbricht, wenn die derzeitigen Rahmenbedingungen der Gesundheitspolitik für die Hausärzte nicht verbessertwerden. Ähnliches Schicksal droht den niedergelassenen Fachärzten. Auf einer Protestveranstaltung in Nürnberg mit tausenden Hausärzten zeigtesich die explosive Stimmung in der Hausärzteschaft, die sich gerade auch von der CSU-Politik "verkauft" sieht. Die Hausärzte erwägen einen Austritt ausder Kassenärztlichen Vereinigung (KV) und wollen selbst mit den Krankenkassen Verträge abschließen, da sie sich zu wenig vertreten sehen und mit den derzeitigen Vergütungen für ihre Leistungen ihre Praxen nicht mehr aufrechterhalten können. Nachfolger sind nicht mehr zu finden, viele wandern ins Ausland ab.

FW-Landesvorsitzender Hubert Aiwanger: "Es ist drei vor Zwölf für die flächendeckende Hausarztversorgung, die wir brauchen. Die Politik hat das Szenario verschlafen oder bewusst herbeigeführt. CSU inclusive. Wir müssen den Hausärzten danken, dass sie der Öffentlichkeit die Augen öffnen, bevor alles zu spät ist. Bittstellen hat in der Vergangenheit offensichtlich nicht geholfen. Die gesundheitspolitischen Rahmenbedingungen müssen so gesetzt werden, das die Hausärzte und niedergelassenen Fachärzte weitermachen können, nicht wie derzeit andersrum die Ärzte unter den Rahmenbedingungen kaputtgehen lassen und dann scheinheilig sagen: tut uns leid um Euch!"