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30. Juli

FW auf Landtagskurs, Zitterpartie für CSU

Zu den aktuellsten Meinungsumfragen:

Zufrieden zeigen sich die Freien Wähler mit den jüngsten Umfragen von Infratest dimap im Auftrag des Bayerischen Rundfunks, wonach die FW mit fünf Prozent im Landtag vertreten sind und die CSU mit 48 Prozent um die absolute Mehrheit zittern muss. Die SPD kommt demnach auf 22 Prozent, Grüne neun Prozent und FDP acht Prozent. Die Linke scheitert mit vier Prozent.

FW-Landesvorsitzender Hubert Aiwanger interpretiert das aktuell schlechte Abschneiden der CSU nach einem kurzen Höhenflug in den letzten 14 Tagen damit, dass die Wähler mittlerweile das Täuschungsmanöver der CSU durchschauen und den Wahlkampfversprechungen im Bildungsbereich, bei den Hausärzten usw. keinen Glauben mehr schenken. Die Unterschriftensammlung der CSU zur Wiedereinführung der Pendlerpauschale, die federführend von der CSU mit abgeschafft worden ist, bezeichnet Aiwanger als "missglückten Versuch der Volksverdummung. Dieser Schuss geht mittlerweilerückwärts los, die Wähler haben gemerkt, dass sie gelinkt werden sollten."

Aiwanger zeigt sich überzeugt, dass die FW im nun beginnenden Wahlkampf durch ihre bewährten Kandidaten und die bewiesene Fachkompetenz und Glaubwürdigkeit weiter an Boden gewinnen werden und mit einem Ergebnis deutlich über fünf Prozent in den Landtag einziehen werden, während die CSU mittlerweile ihre Wahlkampfpfeile verschossen hat und weiter absacken wird. "Der Köcher ist leer, die Leute glauben ihnen einfach nichts mehr."

Auch das Fernsehduell Beckstein - Maget hält Aiwanger aus Sicht der CSU für einen Fehler, weil Maget damit die Chance habe, sich aufzuwerten. "Bisher konnte ihn die CSU in die Ecke "nicht ganz ernstzunehmen" einparken, jetzt wird der Fernsehzuschauer sehen, dass Maget ein grundehrlicher und solider Mensch und Politiker ist."