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Erleichterungen für Hochschulen

FW fordern eigene Koordinierungsstelle: Bewältigung des doppelten Abiturjahrgangs 2011 noch lange nicht in trockenen Tüchern

© Jenig71 / PIXELIO

Probleme in Hochschul- und Bildungspolitik weiterhin ungelöst / FW teilen Optimismus des Wissenschaftsministers nicht.

Pressemitteilung vom 27.04.2009

"Die Maßnahmen der Bayerischen Staatsregierung zur Gewährleistung akzeptabler Studienbedingungen für die ersten G8- sowie die letzten G9-Abiturienten sind absolut unzureichend", kritisiert Prof. Dr. Michael Piazolo(München), hochschulpolitischer Sprecher der FW-Landtagsfraktion sowie Mitglied im Ausschuss für Hochschule, Forschung und Kultur. Durch die steigenden Studierendenzahlen und den doppelten Abiturjahrgang 2011 erhöht sich die Zahl der Studienanfänger 2011 um fast ein Drittel. Piazolo, Vize-Fraktionsvorsitzender, weiter: "Eine ausreichende Zahl an Studienplätzen wird es bis 2011 definitiv nicht geben, die meisten Studenten in spe werden lange Wartezeiten in Kauf nehmen müssen. Die angekündigte Zahl von zusätzlichen 35.000 Studienplätzen ist bei Weitem nicht ausreichend und wird auch 2011 nicht voll zur Verfügung stehen. Personal und Räume werden noch immer nicht ausgebaut". Die Überbrückungsangebote seitens der Universitäten seien für G9-Absolventen nur ein Tropfen auf dem heißen Stein; für G8-Abiturienten habe man gar keine Kompensationsangebote konzipiert.

Die Fraktion fordert daher dringend die Einrichtung einer so genannten "Koordinierungsstelle doppelter Abiturjahrgang", die sich eigens mit der Problematik befasst, um Lehrer, Schüler und Hochschulen nicht alleine zu lassen. Dr. Hans-Jürgen Fahn (Erlenbach a.M.), FW-Mitglied im Ausschuss für Hochschule, Forschung und Kultur dazu: "Die Koordinierungsstelle soll unsere G8- und G9-Abiturienten informieren, unsere Hochschulen beraten und unterstützen, Praktika in Unternehmen und anderen Einrichtungen im In- und Ausland vermitteln." Fahn weist außerdem darauf hin, dass in 2011 außer in Bayern in vier weiteren Bundesländern doppelte Jahrgänge an die Unis kommen: "Mir ist unbegreiflich, wie die Bayerische Staatsregierung unsere Schulabgänger in Zeiten der Finanzkrise in falscherSicherheit wiegt und unverantwortlichen Optimismus verbreitet." Er forderte weitere Angebote "um die nachhaltige Ausbildung unserer Jugend zu garantieren." Wissenschaftsminister Heubisch (FDP) hatte heute in einer Pressekonferenz über die Vorbereitungen der bayerischen Hochschulen auf die steigenden Studierendenzahlen und den doppelten Abiturjahrgang 2011 informiert. Er hatte dabei das Resümee gezogen, dass Bayerns künftige Abiturienten "zuversichtlich" in die Zukunft sehen könnten.

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