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Der Weinlandkreis Kitzingen

Blick auf Hüttenheim
Weinstöcke
Ipfofen Ortseingang
Schloß
Malerwinkel
Stadtgasse in Sulzfeld

Die Landwirtschaft im Landkreis Kitzingen im Überblick.

Intensiver Ackerbau:

Der Landkreis Kitzingen

  • Steht nach Umfang der LF an 5. Stelle von 9 Landkreisen in Unterfranken.
  • Hat den größten Zuckerrübenanbau Unterfrankens, 14 % der Ackerfläche.
  • Ist nach dem Landkreis Würzburg der waldärmste Landkreis in Unterfranken

Hoher Anteil an Sonderkulturen:

  • Verfügt über knapp 50 % des unterfränkischen Weinbaues - Weinlandkreis;
  • Steht von allen unterfränkischen Landkreisen im Obstbau an 1. Stelle;
  • Hat einen hohen Anteil gärtnerisch genutzter Flächen; 32 % des Erwerbsgartenbaues in Ufr.

Relativ starke Viehhaltung: Der Landkreis Kitzligen steht von allen Unterfränkischen Landkreisen

  • Hinsichtlich der Milchanlieferung an 1. Stelle
  • nach der Zahl der Milchkühe an 2. Stelle
  • nach der Zahl der Mastbullen an 3. Stelle
  • nach der Zahl der Zuchtsauen an 1. Stelle
  • nach der Zahl der Mastschweine an 3. Stelle

41 % aller Betriebe sind Vollerwerbsbetriebe

Herausgegeben vom Landwirtschaftsamt Kitzingen Tel: 09321/30090 Fax: 3009135 Mainbernheimer Straße 103 97318 Kitzingen

Natürliche Voraussetzungen

 

Geologisches Ausgangsmaterial

  • oberer Muschelkalk, unterer und mittlerer Keuper, z.T. mit Lös und Sandbedeckung

Bodenarten:

  • Leichte Sandböden:
  • Im Maintal, im Steigerwaldvorland und z. Teil mit Lö? Und Sandüberdeckung
  • Lösböden:
  • Im Maindreieck und Ochsenfurter Gau
  • Schwere und tonige Böden
  • Vor allem im Steigerwaldvorland Höhenlage über NN

Niederschläge
Von 550 mm im Mainbereich bis 750 mm in den Steigerwaldlagen

Temperatur
9,0 Grad C im Jahr
von 9,5 Grad C im Maintal
bis 8,5 Grad C im Steigerwald

Flächenausstattung:

Landwirtschaftlich genutzte Fläche (LF) 42.428 ha
Waldfläche 13.268 ha
Gewässer 187 ha
Gesamtwirtschaftsfläche 57.245 ha


Der Weinbau im Landkreis

Rebfläche: 2.784 ha

Weinbaubetriebe: 1979

Rebparzellen: 13.501

Rebsorten im Lkr. KT
Müller-Thurgau 32%
Grüner Silvaner 23%
Bacchus 12 %
Kerner 4 %
Scheurebe 2,4%
Weißer Riesling 4%
Weiße Rebsorten 81,7%
Blauer Spätburgunder 3,1%
Blauer Portugieser 1,1 %
Domina 5,6 %
Müllerrebe, Schwarzriesling 1,8 %
Dornfelder 2,8 %
Regent 1,9 %
Rote Rebsorten18,3%
Sonstige 6,3%


Betriebsgrößenstruktur

Gesamtzahl der Betriebe: 1503 Betriebe

Der hohe Anteil in der Klasse bis 5 ha erklärt sich durch den hohen Sonderkulturanteil im Landkreis. Die Wachstumsschwelle bei den übrigen Betrieben liegt im Bereich von 50 ha.

Bodennutzung in 2004

Ackerland (AF) 34.136 ha Absolut -  84,8 % der LF
Grünland (GL) 4.076 ha Absolut - 10,1 % der LF
Rebland 2.784 ha Absolut - 6,6 % der LF
Obstanlagen 497 ha Absolut -  1,2 % der LF
Baumschulen 13 ha Absolut -  unter 0,1 % der LF

Im Landkreis Kitzingen befindet sich 11,7 % der Unterfränkischen LF. Es findet jedoch ca. 1/3 des gesamten Unterfränkischen Gemüseanbaues und über 20 % des ges. Unterfränkischen Zuckerrübenanbaues statt. Diese Intensivkulturen gedeihen aufgrund der sehr guten Bodenverhältnisse (Lös) im Westen des Landkreises sehr gut.