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Fibre to the building

Glasfaser für schnelles DSL bis ins Haus

Der Sommer-Stammtisch der FW Sommerach in der Anglerhütte des Sportangelvereins Sommerach hatte u.a. auch „das schnelle DSL für Sommerach“ auf der Tagesordnung.

Gemeinderat Richard Baumann berichtete über den aktuellen Stand zu diesem seit Jahren heißen Thema.

Da sich die Gemeinde Sommerach an der bayernweiten „Breitband-Initiative“ beteiligte, mussten auch gewisse Eingeständnisse in Kauf genommen werden. Aufgrund verschiedener Ausschreibungen ist zunächst die Lösung in Anspruch zu nehmen, bei der ein DSL-Anbieter die geringsten Kosten für die Gemeinde in Rechnung stellt.

Die aktuelle Situation sieht hier einen Funkanbieter, der mit max. 10 MBit zwar schon seinen Funkmast auf einem von der Gemeinde gepachteten Grundstück errichtet hat, wohl aber noch die Werbetrommel rühren muss. Keiner der Anwesenden hat bislang hier einen Vertrag unterschrieben. Die weiteren Ausführungen von Richard Baumann zeigen auch erheblich bessere Lösungen für Sommerach auf. „Fibre to the building“ ist eine Lösung, die die Glasfaserleitung bis ins Haus bringt. Auch in Sommerach – und das recht bald schon.

Der Gemeinderat hat in seiner letzten Sitzung eine Beschluss gefasst, der diese Möglichkeiten nicht nur fördert, sondern auch zum Teil schon mitfinanziert. Eine Systemplanung über die Verlegungsmöglichkeit von „Speed Pipes“ wird von einem Planungsbüro erstellt werden.

Speed Pipes sind intelliegente Leerrohrlösungen, die ein späteres Einblasen von Glasfasern ermöglichen und damit die Glasfaser in jedes Haus in Sommerach bringen werden.

Voraussetzungen dafür sind natürlich in erster Linie Grabungsarbeiten. Und damit wird im Frühjahr 2012 in Sommerach begonnen werden. Die Tiefbauarbeiten der Bioenergiedorf Sommerach eG schaffen in fast allen Straßen die Grundlagen für die Mitverlegung der Glasfaser-Leeerrohre. Wer also seinen Wärme-Anschluss von der Genossenschaft bekommt, für den wird das Leerrohr auch gleich mit ins Haus gelegt werden.

Natürlich sollen aber alle Einwohner von Sommerach von einem DSL profitieren, dass zunächst bis 50 MBit Geschwindikeit ermöglicht und nach Freischaltung der Anbieter ist noch nicht mal bei 100 MBit Schluss im Geschwindigkeitsrausch. Und das zuverlässig bei jedem Wetter – eine Funklösung kann das nicht von sich behaupten.

Für Anwesen, die nicht direkt von kommenden Grabungsarbeiten profitieren können, zeigen sich auch andere Anschluss-Lösungen auf, z.B. das „Micro-Trenching“. Über schmale Straßeneinschnitte werden hier spezielle „Speed Pipes“ in schmaler Ausführung verlegt, um die Kosten hier möglichst niedrig halten zu können.

Dann fehlt nur noch der Anschluss der Glasfaser an Sommerach. GR Baumann ist zuversichtlich, dass spätestens nach Abschluss der Tiefbauarbeiten der Bioenergiedof Sommerach eG die notwendige Trasse vom Ortseingang bis zur Dimbach-Brücke hergestellt werden wird.