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FW Sommerach offensiv

Jugendausschuss im Gemeinderat

Von höchst aktuellen Themen geprägt war die 40. Auflage des traditionellen Stammtisches der Freien Wähler-Gemeinschaft (FWG) Sommerach, der im Gutshaus Milchling stattfand.

Die 1. Vorsitzende Maria Sauer hieß unter den Teilnehmern Ehrenmitglied Franz Weidinger besonders willkommen. In einem kurzen Rückblick auf die letzten Monate sprach sie die aktuellen Themen auf Orts-, Kreis- und Landesebene an. Dabei betonte sie, dass man bei aller politischen Arbeit Wünschenswertes vom Notwendigen und Machbaren unterscheiden müsse, um auch künftig etwas zu bewegen.

Große Hoffnungen setzte Sauer, die im Sommeracher Gemeinderat als Jugendbeauftragte fungiert, auf den neu installierten Jugendausschuss. In Zusammenarbeit mit dem jüngst gewählten Jugendrat, an dessen Spitze Stefan Straßberger, Matthias Pfaff und Markus Pfaff stehen, soll das leidige Thema Jugendtreff in geordnete Bahnen gebracht werden, ohne dabei die jungen Leute zu bevormunden. „Wichtig ist, dass nicht nur für die Jugend, sondern mit der Jugend agiert wird“, brachte Maria Sauer ihre Zielsetzung auf den Punkt.

Mit einem hochaktuellen Problem befasste sich Gemeinderat Richard Baumann anschließend. „Energiewende durch die Kommune“ hatte er sein Referat überschrieben. Um diese Wende in Sommerach herbeizuführen, schlug Baumann als ersten Schritt die Installierung eines Ausschusses für Energiefragen vor. Bei der nächsten Gemeinderatssitzung will die FWG-Fraktion einen entsprechenden Antrag stellen. Weiterhin soll ein Grundsatzbeschluss verabschiedet werden, der ein Gemeinde-Leitbild für ein umfassendes Energiekonzept der Kommune zum Inhalt hat. Ziel müsse sein, eine zukunftsorientierte regenerative Energieversorgung anzustreben, die sowohl sicher als auch wirtschaftlich ist und die Unabhängigkeit von externen Energieversorgern im Visier hat.

In der praktischen Umsetzung favorisiert Baumann einen Energiemix aus Blockheiz-Kraftwerken, Solaranlagen und Geothermie-Nutzung. Da private Initiativen in diesem Zusammenhang nicht ausreichend seien, sieht Baumann hier die Gemeinde in der Pflicht.

In der sehr engagiert geführten Diskussion sah sich der Referent durch die Anwesenden in vollem Umfang bestätigt. Deutlich wurde dabei, dass angesichts der aktuellen Situation auf dem Energiesektor die erforderlichen Schritte sehr rasch vollzogen werden müssen.

Sehr emotional wurde die Diskussion, als die Einbahnstraßenregelung in der Maintor- und Winzerstraße zur Sprache kam. Anlieger Norbert Drescher brachte unmissverständlich zum Ausdruck, dass er die vorerst für ein Jahr auf Probe festgesetzte Verkehrsführung für verfehlt hält. Nach seinem Empfinden wurden die direkt Betroffenen nicht genügend in den Entscheidungsprozess einbezogen. Bei der endgültigen Festlegung der künftigen Regelung forderte er deshalb eine bessere Mitsprache der Anlieger.

Angesichts der gegenwärtigen Straßenverhältnisse äußerte Günter Schwarz den Wunsch, dass der gemeindliche Bauhof für die meistbefahrenen Ortsstraßen den Winterdienst übernehmen sollte. Mit dem Hinweis auf die für den 7. Februar anberaumte traditionelle winterliche Familienwanderung, die diesmal die Vogelsburg zum Ziel hat, schloss die Vorsitzende die Zusammenkunft.

Winfried Kraus